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Ausstellung 23.3. - 20.4.2007

Thomas Bachler

"Einfache Bilder"

Fotografien - Fotogramme - Camera obscura Aufnahmen

Vernissage Freitag, 23.3.2007 ab 19.00 Uhr
Einführung Klaus Holländer, M.A.

Die Arbeiten von Thomas Bachler mit wenigen Sätzen zu beschreiben, fällt schwer, zu unterschiedlich sind die von ihm gewählten Techniken: Diainstallationen, Buchobjekte, Fotogramme, Edeldruckverfahren, Fotografien und Camera obscura Aufnahmen. Gemeinsam ist jedoch allen Werken, daß sie, einem strengen Konzept folgend, immer in Form einer Serie entstehen und sich detailliert mit unserer bzw. der apparativen Wahrnehmung befassen. So sind in der Ausstellung Werkgruppen aus den letzten Jahren zusammen -und gegenübergestellt, die einen umfassenden Einblick in Thomas Bachlers Umgang mit dem Medium Fotografie geben - ein Umgang, der unsere Sehgewohnheiten mit viel Witz und technischer Finesse hinterfragt.

Werkgruppe
Bildbeispiel
   
Fallstudien (Fotogramm)

Fotogramme entstehen meist im Liegen: Die Objekte werden auf das Fotopapier gelegt und belichtet. Im Gegensatz dazu zeigen die "Fallstudien" Schattenbilder von Dingen, die sich im Moment des Fallens befinden. So entstehen Stilleben von flüchtigen Momenten, Fallstudien von Objekten, deren heller Schweif auf die Entstehungsgeschichte verweist.
Gelbe Säcke (Fotogramm)

Als Trittbrettfahrer in einem absurden System wurden „gelbe Säcke“ eingesammelt, um sie im Fotolabor zu durchleuchten. Nach getaner Arbeit kamen sie wieder raus auf die Straße.

Pixel Trees (camera obscura)

Mit einer großen, quadratischen Lochblende aufgenommen, werden Bäume zum einen ausgesprochen unscharf, zum anderen mit vielen quadratischen Lichtpunkten, abgebildet. Die Brücke ist geschlagen zwischen Aristoteles und dem Pixel.

Tatorte (camera obscura)

Ganz real geschossene Fotos von Orten, die sich zunächst durch ihre Belanglosigkeit ausweisen. Erst der Schuss macht aus der Kiste eine Lochkamera und aus dem Ort einen Tatort. Jetzt wird er mit anderen Augen betrachtet, und die Negative haben alle ein Einschussloch.

Das dritte Auge (camera obscura)

Der eigene Körper als Kamera: In der Mundhöhle ein Stück Film, die leicht geöffneten Lippen als Lochblende geformt und dann auch noch ganz gleichmäßig atmen ... so sind die Aktaufnahmen entstanden.

Übers Lesen (Fotografie)

Der voyeuristische Blick über die Schulter ist Thema dieser Arbeit. Alle Aufnahmen sind spiegelverkehrt abgezogen, so dass sich die Schrift der Lesbarkeit entzieht.

Fovea centralis (Fotografie)

In ungewohnten Gebäuden aufgenommen. Sehr versteckt spiegelt die Schale den Raum wieder, der im Foto lediglich als knapper Ausschnitt des Bodens gezeigt wird.