Michael Wesely
Michael Wesely - Biografie
1963 in München geboren

lebt und arbeitet in Berlin
1986 Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg
1986-88 Bayerische Staatslehranstalt für Photografie, München
1988, 90 Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg. bei Dorothee
von Windheim und Dieter Appelt
1988-94 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München,
bei Heribert Sturm und James Reineking
1995 DAAD-Stipendium für Holland
Förderpreis der Landeshauptstadt
München
1996 Arbeitsstipendium Kunstfonds e.V. , Bonn
1999 USA-Stipendium des Freistaates Bayern
Einzelausstellungen
2004 Open Shutter Project, The Museum of Modern Art, New York (K)
Ostdeutschland, Galerie
Fahnemann, Berlin (K)
Expedition, Teatro Nacional,
Brasilia, Brasilien
2003 Kleiner Ausflug, Kunstverein Rosenheim (K)
Camera d'arte - ordine
del giorno, Galica Arte Contemporanea, Mailand (K)
Iconografias Metropolitanas,
Galerie Fahnemann, Berlin
2001 American Landscape, Galerie Fahnemann, Berlin (K)
2000 Paesaggi Americani, Galleria Primo Piano, Rom
La memoria dell' esposizione,
Goethe-Institut, Rom
American Landscape, Museum
Schloss Moyland (K)
Potsdamer Platz, Berlin
1997 - 1999, Haus Huth, Berlin (K)
1999 PHE99, Galeria Metta, Madrid
1998 On Photography, Stefan Stux Gallery, New York
1997 Spiaggia, Galleria Primo Piano, Rom
Percezione, Grossetti
Arte Contemporanea, Mailand
Statements, Art 28'97,
Messe Basel
Strand, walter storms
galerie, München
1996 Analytical work, Museum voor Fotografie, Antwerpen
1995 New York 1995, Galerie Walter Storms, München (K)
Palazzi Di Roma, Galleria
Primo Piano, Rom (K)
1994 Reisezeit, Goethe-Institut Rotterdam (K)
1993 Handarbeit, Galerie Binder & Rid, München
Galerie Eboran, Salzburg
1992 Salzburg 1990, Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
und Ladengalerie der Künstlerwerksatt
Lothringer Straße, München (K)
Gruppenausstellungen
2004 "Durchs
Loch gesehen", K4 galerie, Saarbrücken
ART
Frankfurt (K4 galerie)
"Aus
der Serie", K4 galerie, Saarbrücken
Colectiva, Galeria Baró
Cruz, São Paulo
2003 4. Bienale des Mercosul, Porto Alegre, Brasilien (K)
Interrogare il luogo,
STUDIO LA CITTÀ, Verona (K)
2002 Das verblasste Ideal - Klassik heute, Martin-Gropis-Bau, Berlin
Metropolis_Sao Paulo,
Goethe-Institut Sao Paulo in Zusammenarbeit mit Kalle Laar
Die Kultur der Favela,
Paco Imperial, Rio de Janeiro
XXV Bienal de São
Paulo (K)
Brasilia Ruine e Utopia,
CCBB Brasilia (K)
2001 Verstörtes Äusseres, Volpinum, Wien
2115 km, Musem für
Moderne Kunst, Moskau
2000 Modern Starts: Places, Museum of Modern Art, New York (K)
1999 El Retorno de Humboldt, Asociacion Cultural Humboldt, Caracas
(K)
Wohin kein Auge reicht,
Deichtorhallen Hamburg (K)
A Puzzling Strategy, James
Kelly Contemporary, Santa Fe
1998 Es grünt so grün . . ., Bonner Kunstverein, Bonn
(K)
Die Macht des Alters -
Strategien der Meisterschaft, Kronprinzenpalais, Berlin
Kunstmuseum Bonn und Galerie
der Stadt Stuttgart (K)
1996 Dead Pan, Kunstverein München
1995 Förderpreise der Landeshauptstadt München
Künstlerwerkstatt
Lothringer Straße, München (K)
1994 Züge Züge Die Eisenbahn in der zeitgenössischen
Kunst, Städtische Galerie Göppingen und Villa Merkel Esslingen
(K)
1993 Dorothea von Stetten-Kunstpreis, Kunstmuseum Bonn (K)
1992 Magia Naturalis, Münchner Künstler in Prag, Galerie
der Stadt Prag (K)
(K) Katalog
Michael Wesely - Werkbeschreibung
Salzburg
1990
Michael Wesely photographierte - scheinbar wie ein ganz normaler Tourist
- die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Salzburg. Nur dass die am
Ende auf den Aufnahmen gar nicht zu sehen sind. Wo man laut der Bildtitel
Mozarts Geburtshaus oder den Dom erwarten würde, sieht man lediglich
schemenhaft die eigentümlich verzerrten Ansichten des Straßenpflasters
und der Fassaden benachbarter Gebäude. Wo das eigentliche Motiv sein
sollte, prangt hingegen eine leere Mitte, ein blinder Fleck - so als wolle
Michael Wesely dem millionenfach abgelichteten Motiv eine Pause in der
Bilderflut gönnen. Die Ursache für das verschwundene Motiv liegt
in einem Eingriff in die selbstgebaute Kamera: Statt an der Rückseite
hatte Michael Wesely den Film an den vier Seiten der Lochkamera befestigt,
so dass nur die Umgebung, nicht aber das zentrale Motiv vom Film aufgezeichnet
werden konnte. - Nach der Entwicklung der Filme montierte Wesely die Bilder
wieder in dieselben, nunmehr offenen Lochkameras, in denen sie ursprünglich
entstanden waren. Eine Rückkehr der Bilder an ihren Entstehungsort,
der Salzburgs unsichtbare Sehenswürdigkeiten einrahmt.
Michael Wesely - Abbildungen
Aus der Serie Salzburg, Camera obscura
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| Mozart Geburtshaus |
Schloß Leopoldskron |
Tomaselli |
Festspielhäuser |
Schloß Hellbrunn |
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| Schloß Hohensalzburg |
Petersfriedhof |
Dom |
Residenz |
Getreidegasse |
Salzburg, 1990
Camera obscura, je 30 x 30 cm
Edition v. 12 Arbeiten im Klapp-Passepartout 45 x 45 cm, in Leinenkassette
Auflage 20
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